Surfen in Taghazout
Taghazout-Agadir Surf
Surfspots in Agadir-Taghazout
- da wo die Sonne scheint - 350 Tage im Jahr!

Info Taghazout surfen
In
den Wintermonaten gilt Taghazoute (Tarasud gesprochen) als der Ort
in Marokko, der auf wenigen Kilometern Küstenabschnitt die
idealsten Bedingungen zum Surfen bietet. Killers, La Source und
Anchorpoint zählen zu den Top Surfspots von Marokko und die
Beachbreaks südlich von Taghazoute bieten ideale Bedingungen
für Anfänger. Die beste Jahreszeit für Wellensurfen
ist von Oktober bis April. Viele (5) Surfspots sind direkt
in Taghazout, weitere (3) zu Fuss in 20 Minuten. Mit Buss
oder Auto kann man noch mehr in der nahen Umgebung erreichen.
Reservierung von Surfbretter und Kurse sollten vorher
per E-Mail
gebucht werden.
Wellen gibt es hauptsächlich von Oktober bis
April. Diese werden von den Tiefdruckgebieten auf dem Atlantik vor
Frankreich und England gebildet. Die europäischen Winterstürme
schieben die Wellen vor sich her. Die Wellen legen dann 3000 km
bis 4000 km zurück bis sie die marokkanische Küste treffen.
Lange sind Wind, Regen, Kälte vorbei bis diese Wellen noch
mit 2-5m Höhe hier ankommen. Dann heisst es schönes Surfen
bei Sonne und blauem Himmel. Das Wasser ist in diesen Monaten lauwarm
bis kühl. Es ist ein Neoprenanzug nötig.
Surfspots bei Taghazout
1. Pointe d'Immesouane Gute Welle,
wenig gesurft.
2. Tamri-plage Guter beach break
4 km vor dem Dorf.
3.
La Bouilloire Bei grösserer Welle schwierig
nur für Fortgeschrittene. Kraftvolle Welle südlich vom
Leuchtturm von Cap Ghir. Easy parking and good overview. Big Boilers:
take off in front of the boil. Vorsicht Seeigel !
4. Killer Point, Killers, nach den
gelegentlich auftauchenden Killerwalen (Orcas) benannt. Diese ziehen
gelegentlich aus Süden kommend meist zur Mittagszeit hier vorbei.
Eigentlich sollen sie für den Menschen keine Gefahr darstellen.
Aber was 7m lang ist und Eisbären jagt.....Ich würde sie
auf jeden Fall nicht ärgern! Killers hat den Namen aber auch
für die Welle verdient. Kann ultralang, hollow und schnell
werden, dann aber auch sehr schnell sehr voll. Allerdings verschiebt
sich die Peak sehr häufig, so dass es sich ganz gut verteilt.
Am besten bei auflaufendem Wasser. An fetten Tagen sind die Freak-Sets
etwas unangenehm, da kann euch ein Set mal eben die 600 m vom Point
nach unten waschen - holt vorher genug Luft! Und lasst euch bei
Hochwasser nicht in die Höhlen waschen. Und jeder Wipeout heisst
hier in der Regel Bodenkontakt. Wenn ihr Glück habt, dann ist
es Sand, aber im Winter wird dieser meist weggewaschen. Bei kleinem
Swell macht sich niemand die Mühe, zum Point zu paddeln (zu
weit)!
5. La Source Eine sehr nette Wellen,
klein, fein und läuft fast immer, man muss kaum paddeln und
kriegt auch ab und zu mal eine entspannte Tube. Klingt zu gut, um
wahr zu sein? Haben sich die 25 Leute am Point auch gedacht! Wäre
ich nur vor 20 Jahren hier gewesen! Am besten bei Hochwasser.
6. Mystery Point Eine schöne
lange Rechte mit einem unangenehmen Felsen am Take-Off. Läuft
nicht so gut und so oft wie La Source (80 m nördlich) und ist
darum auch nicht so voll. Die Linke ist auch gut surfbar, wenn sie
läuft. Am besten bei auflaufendem Wasser.
7. Pointe des Ancres nach der angeblichen
Schiffsankerfabrik benannt, tatsächlich aber sind die Ruinen
am Ankerpoint ein ehemals kleines Dorf rund um eine Sardinenfang-
und Verarbeitungsstation, die aber seit den 40ziger Jahren nicht
mehr im Betrieb ist und verfällt ("angeblich soll hier
auch der Teufel wohnen"). Es gibt aber noch eine Art Hausmeister,
der hier aufpasst. Innen gibt es eine schöne erhaltene alte
Kapelle, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist. aber unbedingt
mit dem Hausmeister sprechen. Aber im wesentlichen ist Ankerpoint
die bekannteste Welle von Marokko. Sie benötigt einen fetten
Swell damit sie läuft, ist dann aber auch richtig genial und
lang, rechter Point über Fels eben. Man sollte schon etwas
mehr Erfahrung mitbringen. Ein- und Aussteigen braucht gutes Timing
und einiges an Geduld (und Glück). Es wird natürlich voll,
wenn sie läuft. Auch wenn die Länge (400m?) cool klingt,
den eigentlichen Thrill holt man sich beim Take-Off, auch wenn sie
nicht dicht macht, so sieht sie immer danach aus. Der untere Teil
ist eine Heavy-Cutback-Section, noch weiter unten wird sie wieder
schneller. Einstieg irgendwo entlang der Felsen, das mit der Bucht
im Norden vergesst mal, Ausstieg zu Hochwasser am besten in der
kleinen (10 m breiten) Bucht am Ende der Felsen, bei Niedrigwasser
ist es egal, ihr braucht nur gutes Timing. Wenn es fett wird (5
m+), wird auch die Strömung gigantisch und der Ausstieg verlagert
sich nach Taghazoute.
8. Hash Point Hash Point, so genannt,
weil hier die Leute surfen, die zu bekifft sind, um noch nach La
Source zu laufen. Wenn es klein ist, kann es perfekt sein, je grösser,
desto häufiger sind die Wellen close out. Da der Spot mitten
in Taghazoute liegt, wird er immer sehr voll. Hat man Glück,
surft man über Sand, sonst über eine flache Riffplatte,
ohne herausschauende Felsen. Spoofys - Kleine Bucht in Taghazoute,
die gute Wellen haben kann, wenn der Sand nicht herausgespült
wurde; wenn es grösser wird, ist "Outside-Spoofys"
gleich Hash Point.
9. Panoramas, nach dem gleichnamigen
Restaurant, das allerdings nur noch die halbe Aussicht bietet, da
man ganz nach maroccan Style ein fettes Haus in das Sichtfenster
auf Ankerpoint gebastelt hat. Die Welle bricht über Sand, hat
eine krass wandernde Peak und die unglaubliche Fähigkeit, auch
noch 4m+ zu halten. Bei satter Grösse verbindet sie sich mit
Hashpoint, sonst eher die Welle für Anfänger. Leichter
Einstieg direkt vor dem Restaurant. Taghazoute-Beach - Südlich
von Taghazoute erstreckt sich ein 3 km langer Sandstrand mit diversen,
nicht definierten und ungesurften Peaks, also ideal für den
absoluten Anfänger.
10. Banana Beach Banana-Beach, am
Ende des ausgetrocknetem Flussbetts, ist ein bei Anfänger sehr
beliebter Spot über Sand und Steine und einer flachen Riffplatte
am Take-Off, schöne Longboard-Welle, langer, rechter Quasipoint.
Am besten bei ablaufendem Wasser.
11. Le Rocher du Diable, Teufelsfelsen,
Imourane bzw. Devils Rock, 2km südlich von Banana beach anfängertauglich
und trotzdem eine sehr schöne Welle über Sand, mit nettem
Cafe davor und fetten Blow-Holes im Felsen. Sehr lange Rechte, kurze
Linke, hält keinen grossen Swell und ist immer etwas grösser
als Taghazoute. Am besten bei auflaufendem Wasser.
weitere Fotos hier klicken: >>> Surfbilder
am Ankerpoint
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